Freital

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Stadtwappen
"Tal der Arbeit"

Die große Kreisstadt Freital im Südwesten von Dresden hat ca. 39.000 Einwohner und gehört zum Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Wegen der historisch angesiedelten Bergbau- und Stahlindustrie im Döhlener Becken wird die Gegend auch das Tal der Arbeit genannt. Am 1. Oktober 1921 wurden die Orte Deuben, Döhlen und Potschappel nach einem Namenswettbewerb als freies Tal = Freital zusammengefasst, während die ersten Ansiedlungen bereits auf das Gau Nisani (600 n. Chr.) zurückgehen.

Zwischen 1814 und 1848 lebte die Luftfahrtpionierin Wilhelmine Reichard in Döhlen (Wohnhaus: heutige Reichardstraße 9 in Freital). Ihr Mann Gottfried betrieb seit 1821 eine florierende chemische Fabrik, die v.a. Schwefelsäure herstellte.

Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt "das rote Freital" genannt, weil die Stadtverwaltung zu zwei Dritteln aus Sozialdemokraten bestand.[1]

[Bearbeiten] Persönlichkeiten der Stadt

Marianne Bruns | Karl Hanusch | Wilhelmine Reichard | Eva Schumann | Wolfgang Schumann

[Bearbeiten] Quellen

  1. Bettina Schittelkopp: Eduard Alois Grube (1896-1967). Leben und Wirken eines progressiven Dresdner Arztes. Dissertation an der Medizinischen Akademie "Carl Gustav Carus" Dresden. Dresden 1990. S. 31.


[Bearbeiten] Weblinks

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