Gottlob Friedrich Thormeyer
Gottlob Friedrich Thormeyer (* 23. Oktober 1775 in Dresden - † 11. Februar 1842 in Dresden) war sächsischer Hofbaumeister des Klassizismus.
Thormeyer wuchs in der Dresdner Kreuzkirchgemeinde auf. Er studierte früh an der Kunstakademie, zunächst Zeichnen bei Christian Gottlieb Mietzsch und Christian Gottlob Fechhelm. Sein Vorbild war Giovanni Battista Casanova. Später wechselte er zur Architektur unter Friedrich August Krubsacius und bis 1795 bei Gottlob August Hölzer. 1812 ernannte ihn Friedrich August der Gerechte zum Hofbaumeister.
Sein Grab befindet sich auf dem Eliasfriedhof, und ihm zu Ehren wurde die Thormeyerstraße in Zschertnitz benannt.
[Bearbeiten] Werke
Im Auftrag des russischen Gouverneurs Nikolai Grigorjewitsch Repnin-Wolkonski baute er die Treppe zur Brühlschen Terrasse (1814). Im selben Jahr folgte auch das Moreau-Denkmal auf der Räcknitz-Höhe sowie die Torhäuser an der Hauptallee im Großen Garten. 1827 errichtete er im Auftrag des sächsischen Staates auf der Bastei das erste massive Gebäude im Schweizerhausstil.
Freitreppe zur Brühlschen Terrasse
Christuskirche Bischofswerda
Torhaus am Palaisplatz
[Bearbeiten] Quellen
- LANGE, Siegfried: Von der Laube zum Hotel. Ein Beitrag zur Geschichte der "Bastei", in: Sächsische Heimatblätter 4/1960
- Frank Fiedler, Uwe Fiedler: Lebensbilder aus der Oberlausitz: 34 Biografien aus Bautzen, Bischofswerda und Umgebung. Books on Demand, 2011, ISBN 3842351771, S. 150-155
[Bearbeiten] Weblinks
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Gottlob Friedrich Thormeyer” (dort als Quelle wir :))