Judenhäuser

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ehem. "Judenhaus" Caspar-David-Friedrich-Straße 15b
Wiener Straße 95
Bautzner Straße 20

Seit 1938 wurden die jüdischen Bürger Dresdens massiv und zunehmend in ihren Freiheiten beschränkt und isoliert. Zu den Maßnahmen gehörte auch die Einschränkung der Wohnungsfreiheit. "Grundlage war das Gesetz 'über Mietverhältnisse mit Juden' vom 30.4.1939, das die Kündigung eines Mietverhältnisses mit Juden zuließ, bei anderweitiger Unterbringung sowie die Verpflichtung für Juden mit eigenem Wohraum, wohnungslose jüdische Familien aufzunehmen. Darauf folgte die Weisung Görings vom September 1939, die Juden nach Möglichkeit in eigenen Häusern, nicht jedoch in eigenen Bezirken zusammenzufassen. Ab Herbst 1939 begann die Zusammenlegung der jüdischen Bevölkerung in sogenannten 'Judenhäusern'."[1]

Ende der 1930er Jahre gab es in Dresden 37 "Judenhäuser". Anfang 1940 wurden 32 Häuser genannt. Durch die Deportationen der jüdischen Bewohner ab Januar 1942 wurden die "Judenhäuser" "leergewohnt". Im Januar 1945 bestanden noch acht "Judenhäuser" in Dresden.[2] Andere Quellen sprechen von insgesamt 40 Judenhäusern in Dresden.[3]

[Bearbeiten] Judenhäuser in Dresden

[Bearbeiten] Einstige Standorte

[Bearbeiten] Quellen

  1. Nora Goldenbogen: Nationalsozialistische Judenverfolgung in Dresden seit 1938 - ein Überblick. In: Dresdner Hefte 45. S. 78/79.
  2. Nora Goldenbogen: Nationalsozialistische Judenverfolgung in Dresden seit 1938 - ein Überblick. In: Dresdner Hefte 45. S. 79/80. http://www.mahndepots.de/de/locations/6/
  3. http://www.addn.me/antifa/leidensort-von-v-klemperer-markiert/#more-7009
  4. Klemperer-Tagebücher Sommer 1942, genaue Seitenzahl steht noch aus
  5. http://www.mahndepots.de/de/locations/6/
  6. http://www.tenhumbergreinhard.de/05aaff9bed0fa4003/05aaff9bfd087c725/05aaff9d7c103b505.html
  7. Website CJZ Dresden (archiviert)
  8. http://www.tenhumbergreinhard.de/05aaff9bed0fa4003/05aaff9bfd087c725/05aaff9d7c1097807.html
  9. http://www.tenhumbergreinhard.de/05aaff9bed0fa4003/05aaff9bfd087c725/05aaff9d7c10f7709.html
  10. Nora Goldenbogen: Nationalsozialistische Judenverfolgung in Dresden seit 1938 - ein Überblick. In: Dresdner Hefte 45. S. 80.
  11. Adressbuch der Landeshauptstadt Sachsen, 1941, das Haus der gehörte der jüd. Familie Nußbaum, mit Sara bzw. Israel mussten die jüd. Hausbewohner gekennzeichnet werden
  12. Nora Goldenbogen: Nationalsozialistische Judenverfolgung in Dresden seit 1938 - ein Überblick. In: Dresdner Hefte 45. S. 80.
  13. http://www.tenhumbergreinhard.de/05aaff9bed0fa4003/05aaff9bfd087c725/05aaff9d7c103b505.html
  14. http://www.holocaust.cz/de/document/DOCUMENT.ITI.11081
  15. Nora Goldenbogen: Nationalsozialistische Judenverfolgung in Dresden seit 1938 - ein Überblick. In: Dresdner Hefte 45. S. 80.
  16. http://www.tenhumbergreinhard.de/05aaff9bed0fa4003/05aaff9bfd087c725/05aaff9d7d08c6c03.html, http://www.tenhumbergreinhard.de/05aaff9bed0fa4003/05aaff9bfd087c725/05aaff9d7d0968f05.html
  17. Nora Goldenbogen: Nationalsozialistische Judenverfolgung in Dresden seit 1938 - ein Überblick. In: Dresdner Hefte 45. S. 80.
  18. Klemperer-Tagebücher Sommer 1942, genaue Seitenzahl steht noch aus, (Foto der Nr. 95 von damals)
  19. Nora Goldenbogen: Nationalsozialistische Judenverfolgung in Dresden seit 1938 - ein Überblick. In: Dresdner Hefte 45. S. 80. http://www.tenhumbergreinhard.de/05aaff9bed0fa4003/05aaff9bfd087c725/05aaff9d7d0a13d07.html
  20. Adressbuch der Landeshauptstadt Sachsen, 1941
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