Kupplungswerk

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Kupplungswerk am heutigen Standort
Betonformsteine am Kupplungswerk

Der „Werkzeugmaschinenbau Universal“ wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und produzierte ab 1950 im neu errichteten Gebäudekomplex Tharandter Straße 31/33. Im Laufe der 1950er Jahre wurde der Betrieb erst in „VEB ABUS Ausrüstung von Bergbau und Schwerindustrie“ und dann in „VEB Kupplungs- und Triebwerkbau“ umbenannt. Die Fabrik stellte Kupplungen für Industriebetriebe, Bergbau- und Schwermaschinenbau her, nicht aber für PKW.

Das Kupplungswerk arbeitete an drei Standorten im Dresdner Westen: Löbtauer Straße (Fertigung), Hofmühlenstraße/Biedermannstraße und Tharandter Straße (Montage, Versand, Technologie, Verwaltung).[1] Ein weiterer Betriebsteil 8019 befand sich in der Fiedlerstraße 4 (Johannstadt).

Durch Zusammenschluss mit dem Kupplungswerk Freital entstand 1982 der "VEB Kupplungswerk Dresden". Aus diesem Betrieb ging am 30. Mai 1990 die "Kupplungswerk Dresden GmbH" hervor, die heute als "KWD Kupplungswerk Dresden GmbH" firmiert und am Standort Löbtauer Straße produziert.[2]

Den Gebäudekomplex an der Tharandter Straße nutzten und nutzen seit 1990 Kultur- und Produktionsbetriebe: Im ersten Obergeschoss befanden sich zwischen 1990 und 2005 zwei Probebühnen des Staatsschauspiel und von 1993 bis 2004 das Theater in der Fabrik. Nach finanziell bedingter Schließung des Theaters zeigt seit 2006 das Kino in der Fabrik aktuelle Programmkinofilme. Aus einer Halle des Erdgeschosses strömte bis zur "Jahrhundertflut" im August 2002 der leckere Duft einer Fladenbrot-Bäckerei.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Auskünfte ehemaliger Kupplungswerk-Mitarbeiter
  2. http://www.kupplungswerk-dresden.de/deutsch/portrait1_d.htm

[Bearbeiten] Weblinks

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