Pieschen

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Rathaus Pieschen

Pieschen ist ein Stadtviertel westlich der Dresdner Innenstadt und unmittelbar nördlich der Elbe gelegen. Der Name lässt sich vom sorbischen Wort für "Sand" ableiten. Altpieschen ist ein recht gut erhaltener Dorfkern, in dem der Stadtbaumeister Erlwein Obdachlosenunterkünfte erbaute, die kürzlich saniert wurden. Sehenswert ist das schön renovierte Rathaus, schräg gegenüber steht die Markuskirche. Es gibt mehrere soziokulturelle Einrichtungen, z.B. das Jugendzentrum "Emmers" und den Galvanohof. Berühmt ist die Sicht vom "Pieschener Winkel" auf das Stadtzentrum. Auf der Mole am Hafen stand bis vor kurzem die Plastik "Undine" von Angela Hampel. Pieschen hat ein eigenes Stadtteilfest, das Pieschener Hafenfest.

Pieschen litt unter dem Elbehochwasser 2002, besonders die Häuser neben der Flutrinne.

Die bösartige Betitelung "Fick-Pieschen" entstand laut Heimatforscher-Ehepaar Glodschei (siehe Literaturtipp) in Zeiten, in denen sehr viele kinderreiche Arbeiterfamilien im Stadtteil wohnten.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Quellen

  1. André Schramm: Pieschen: Arbeiterviertel mit Imageproblem. In: Wochenkurier vom 21.1.2009

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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