Postplatz
Der Postplatz ist der zentrale Platz Dresdens und für die Dresdner sowohl städtebaulich als auch als Verkehrsknoten äußerst bedeutend. Sein Name geht auf das benachbarte ehemalige Hauptpostamt (Marienstraße 2) zurück.
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[Bearbeiten] Lage und Bebauung
Der Postplatz liegt sternförmig im Herzen der Inneren Altstadt bzw. des 26er Rings. Im Wesentlichen wird der Platz gebildet durch die Kreuzung von Wilsdruffer Straße (Osten), Wallstraße (Süden), Freiberger Straße (Westen) und Ostra-Allee (Norden). Außerdem entspringen Marienstraße (Südwesten), Schweriner Straße (Nordwesten) und Sophienstraße (Nordosten).
Am Postplatz befindet sich das Große Haus (Schauspielhaus). Im Nordosten des Platzes grenzt der Zwinger an, nicht weit liegt das Taschenbergpalais. Im Osten ist ein neues Gebäude der SAP entstanden (genannt Wilsdruffer Kubus als Nachfolger des Fresswürfels), zwischen Wilsdruffer und Wallstraße befindet sich die erweiterte Altmarkt-Galerie im Bau. Südwestlich befindet sich ein zum Großteil leerstehendes Gebäude der Telekom. An der westlichen Seite des Platzes entsteht das Zwinger-Forum, dahinter ist auf einem Hochhaus der Schriftzug "Dresden grüßt seine Gäste" lesbar.
Zentral auf dem Platz befindet sich die "Käseglocke", ein rundes Informationsgebäude der Dresdner Verkehrsbetriebe. Bei der Neugestaltung des Platzes wurde außerdem eine große silberne Stele als Endpunkt der Straßenbahnhaltestelle errichtet. Der gesamte Platz, sowohl Straßen- als auch Gehwegbereich, ist mit kleinen, hellen Steinen gepflastert.
Die Bebauung des Postplatzes nach dem Ende der DDR geht auf den sogenannten Schürmann-Plan von 1991 zurück.[1]
[Bearbeiten] Verkehr
Der Postplatz ist neben dem Pirnaischen Platz die zentrale Umsteigestation für die Dresdner Straßenbahn. Es existieren zwei Haltestellen, eine in der Wallstraße, eine in der Wilsdruffer Straße. Es verkehren die Bahnlinien 1, 2, 4, 8, 9, 11 und 12, des Weiteren die Busse 75 und 94. Im Nachtverkehr findet regelmäßig das Postplatztreffen statt, bei dem zwischen den Linien umgestiegen werden kann.
Für den Autoverkehr sind Wall-, Wilsdruffer, Freiberger, Marienstraße und teilweise die Ostra-Allee geöffnet.
[Bearbeiten] Kunst und Gestaltung
Der Postplatz wird immer wieder für Kunst im öffentlichen Raum genutzt. Vor dem Großen Haus steht seit Juni 2008 ein roter Wasservorhang, der lange Zeit defekt war, inzwischen aber funktioniert. Vor dem Wilsdruffer Kubus steht ein Trinkbrunnen. Im März 2009 installierte der Künstler Erwin Stache im Rahmen des Kaitzbach-Kunstweges Mnemosyne seine "Klangmomente", die sich auch in anderen Städten finden. Im April desselben Jahres begann ein Unbekannter auf dem Platz die Aktion Protestklo, die sich an anderen Orten der Innenstadt fortsetzte. Im Juni wurde ein Stück einer Panzerkette als Denkmal für den 17. Juni 1953 aufgestellt. Im August begann man, den sehr leer und steinern wirkenden Platz mit mobilen Beeten unter dem Titel "Post Floraler Platz" zu begrünen.
Außerdem ist der Platz Anlass für das Projekt DRESDENPostplatz.
[Bearbeiten] Geschichte
An der Stelle des Postplatzes stand bis 1813 das Wilsdruffer Tor, weswegen er Wilsdruffer Torplatz hieß.
[Bearbeiten] Galerie
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ http://www.dnn-online.de/dresden/web/dresden-nachrichten/detail/-/specific/Motel-One-am-Dresdner-Postplatz-oeffnet-im-April-Endspurt-beim-Bau-des-Zwinger-Forums-2893993989. http://www.das-neue-dresden.de/hotel-motel-one-postplatz.html