Wilsdruffer Straße
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Straßenschild mit Dresdner Ampelmädchen
Die Wilsdruffer Straße (der westliche Teil hieß um 1813 "Wilsdruffer Gasse", der östliche Teil "Loch Gasse", die gesamte Straße hieß in der DDR-Zeit Ernst-Thälmann-Straße) verbindet den Postplatz mit dem Pirnaischen Platz. Dabei führt sie am Altmarkt und am Kulturpalast vorbei. In der Straße befinden sich zahlreiche Bauten aus der sozialistischen Aufbauzeit und ein Gedenkstein am Standort der damals abgerissenen Sophienkirche.
Seit August 2006 kann die Wilsdruffer Straße an einer ganz und gar gleichberechtigten Ampel überquert werden, denn für die Farbgläser mit den üblichen Ampelmännchen-Motiven sind acht Schwestern dazugekommen.
[Bearbeiten] Geschichte
- 11. September 1785: Friedrich Schiller trifft in Dresden ein und nimmt Quartier im "Goldenen Engel" auf der Wilsdruffer Straße 7. Das Hotel und Restaurant Zum Goldenen Engel wurde später abgerissen und an seiner Stelle ein Kaufhaus errichtet, über dessen Eingangstor eine Gedenktafel für Schiller angebracht war. Neben dem Hotel befand sich das Wurst-Spezial-Haus von August Hambach.[1]
- 1871: der spätere Oberbürgermeister Alfred Stübel stellt Pläne für den Durchbruch der Straße am Pirnaischen Platz vor[2]
[Bearbeiten] Ausgewählte Adressen
- Nr. 42 (bis 1945): Konditorei Berger
- in der Straße befand sich das Lehrmittelmuseum Dresden mit acht Sälen[3]
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ ZEISSIG, Emil: Schiller in unserem Sachsenlande, in: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Himatschutz, 1931
- ↑ DR. GEORG BEUTEL: »Bildnisse hervorragender Dresdner aus fünf Jahrhunderten«, Dresden 1908
- ↑ BRAND, Silvia: Dresdener Bilderbuch 1888, S. 57, mit Lichtdrucktafel S. 58
[Bearbeiten] Weblinks
- Wilsdruffer Straße im Themenstadtplan von dresden.de
- Adressbücher: 1904