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Gegen Ende des 15. Jahrhunderts bestand Dresden aus dem Altendresden, der jetzigen Neustadt und Neudresden, der jetzigen Altstadt. Während Altendresden ein offener Ort an der Elbe mit sehr unregelmäßiger Bebauung war, entwickelte sich Neudresden als Residenz der Herzöge von Sachsen zu einer richtigen Festung mit Stadtmauern.

Rings um die innere Stadt lief eine Steinmauer, mehrere Meter hoch und so breit, das man bequem auf ihr laufen konnte. Außerhalb der Mauer befand sich ein breiter und tiefer Graben, welcher reichlich mit dem Wasser der Elbe gespeist wurde.

Um in die Stadt gelangen zu können, befanden sich sechs Mauertore aus starken Eichenbohlen gezimmert und stabilen Eisenbeschlägen versehen.

Vor der Stadt befand sich auch das Ziegeltor. Die außerhalb des Walles und des Grabens liegenden Vorstädte und Vordörfer wurden erst Mitte 16. Jahrhundert mit Dresden vereinigt.

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