Carolastraße
Die ehemalige Carolastraße in der Seevorstadt verlief zwischen der Vitzthumstraße vorbei an Josephinenstraße, Feldgasse und Ammonstraße bis zur Wilkestraße am Hauptbahnhof. Sie entspricht in etwa dem Verlauf der heutigen Reitbahnstraße.
[Bearbeiten] Geschichte
Sie hieß seit 1845 Kleine Reitbahngasse als Abzweig der Großen Reitbahngasse und erhielt 1858[1] ihre damalige Bezeichnung zu Ehren von Kronprinzessin Carola (1833-1907). In der Nr. 8 wohnte der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen Viktor Alexander von Otto (1852-1912) und in der Nr. 14 wurde 1876 das Lehrerinnenheim der Erdmuthe-Auguste-Stiftung gegründet (nebst einem Nebengebäude in der Feldgasse 19). Später waren an dieser Stelle nur noch Gärten zu finden. Zwischenzeitlich wohnte auch die Schriftstellerin Wilhelmine Heimburg (1848-1912) in dieser Straße. Die Schulkinder besuchten hier die 2. Volksschule (Nr. 4) bzw. das Vitzthum-Gymnasium um die Ecke, dessen Kanzlei sich hier unter der Nr. 8 befand.
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ HANTZSCH, Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens, 1905, S. 24