Prohlis
Prohlis wird erstmals erwähnt im Jahre 1288 mit dem Namen Prolos, der sich ableitet vom altsorbischen prolog (Aue, Wiesen-, Buschland). Der bekannteste Bürger dieses Stadtteils war der Bauer und Astronom Johann Georg Palitzsch, der im 18. Jahrhundert hier lebte.
1921 wurde Prohlis nach Dresden eingemeindet.
In den Jahren 1976-1980 wurden in Prohlis ca. 10.000 Plattenbauten errichtet, was aus dem früher eher ländlichen Prohlis eine der beiden großen Dresdner Plattenbausiedlungen (neben Gorbitz) machte.
[Bearbeiten] Jüngere Geschichte
Die ehemals oft katastrophale Parkplatzsituation hat sich die letzten Jahre durch Wegzug gebessert. Prohlis gilt heute als sozial schwächerer Stadtteil. Die Bezeichnung Ghetto ist aber nicht nur übertrieben, sondern unzutreffend. Historisch gewachsen wohnen immer noch verschiedene soziale Schichten miteinander, sowohl vom Bildungsstand als auch Haushaltseinkommen her. In geringem Umfang wurde Prohlis schon rückgebaut, in größerem saniert.