Comeniusstraße
Die Comeniusstraße heißt seit 1893 in Johannstadt und Striesen Comeniusstraße aus Anlass des 300jährigen Geburtstages von Johann Amos Comenius, geb. 28. März 1592 in Nirnitz (Mauren), gest. 15. November 1670 in Naarden bei Amsterdam [1]. Auf der Comeniusstraße befanden sich zahlreiche Jugendstilvillen, besonders hervorzuheben ist die Drei-Villen-Gruppe von Rose und Röhle die bei den Luftangriffen am 13. Februar zerstört wurde.
[Bearbeiten] Geschichte
1915 endete die Comeniusstraße laut Adressbuch am heutigen Bertolt-Brecht-Platz. Später wurde sie auf Grunaer Flur verlängert. In Adressbüchern endete die Straße 1929 an der Geisingstraße. Ab 1936 beginnt sie laut Adressbuch am Seidnitzer Platz (d.h. an der Kreuzung mit der Blochmannstraße), ist ab der Güntzstraße bebaut und führt bis zur Zwinglistraße. Das heißt, dass die Comeniusstraße vor 1945 auch in der Altstadt existierte. Beschluß vom 20. April 1995: die Comeniusstraße ist durch Überbauung an der Güntzstraße unterbrochen, zur Herstellung der Eindeutigkeit in der Verkehrsführung wird ein Teilstück der Comeniusstraße in Seidnitzer Straße umbenannt (westlich der Güntzstraße).
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ HANTZSCH, Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens, 1905
[Bearbeiten] Weblink
- Ansicht „Comeniusstraße” auf openstreetmap.org
- Rose und Röhle: Drei-Villen-Gruppe auf der Comeniusstraße 61 - 65, 1945 zerstört Ansicht bei der Deutschen Fotohek
- Die Deutsche Wikipedia über Johann Amos Comenius
- Comeniusstraße bei "Dresdner Stadtteile"