Gerokstraße
Die Gerokstraße im Stadtteil Johannstadt reicht vom Güntzplatz bis zur Ruine der Trinitatiskirche und stellt einen zentralen Verbindungsweg zwischen dem Sachsenplatz bis nach Blasewitz dar. Sie wurde 1894[1] benannt nach dem Theologen und Kirchenliederdichter Karl von Gerok (* 30. Januar 1815 in Vaihingen an der Enz; † 14. Januar 1890 in Stuttgart).
Während die Straße heute durch Plattenbauten, einem Hochschulneubau und den drei erhalten gebliebenen Gebäuden, dem ehemaligen Kunstgewerbemuseum von 1906 (Nr. 2), dem 1928 errichteten Postamt 16 (Nr. 18) und die 1934 eröffnete Städtische Berufsschule (heute BSZ "Gustav Anton Zeuner", Nr. 22), geprägt wird, existierten zu DDR-Zeiten ein großes Plattenwerk und vor dem Krieg auch viele Geschäfte, Gaststätten und ein Kino (Nr. 27) an der Gerokstraße.
Wohl durch die Nähe zur Kunstgewerbeschule wohnten in der Straße auch einige Professoren und Maler, wie Prof. i. R. Karl Groß (Nr. 4)[2], Maler und Professor Otto Lange (Nr. 47) und Architekt Robert Born (Nr. 51). In der Nr. 65 befand sich einst das Carolahaus.
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ HANTZSCH, Namenbuch der Straßen und Plätze Dresdens, 1905, S. 49
- ↑ Adreßbuch für Dresden und Vororte, 1934