Weißeritzmühlgraben
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Der Weißeritzmühlgraben war ein am ehemaligen Walkmühlenwehr (unterhalb der heutigen Brücke Würzburger Straße in Löbtau) von der Weißeritz abzweigender, künstlicher Wasserlauf, der in die Dresdner Innenstadt führte und zahlreiche Mühlen angetrieben hat. Seine ehemalige Mündung lag in Höhe des heutigen Kongresszentrums. Die Gesamtlänge betrug ungefähr vier Kilometer.
[Bearbeiten] Ehemalige Mühlen und Fabrikanlagen am Weißeritzmühlgraben
- Walkmühle
- Spiegelschleife
- Pulvermühle
- Kanonenbohrwerk
- Polier- und Schleifmühle
- Kunadmühle
- Papiermühle
- Poppitzer Mühle (Tabakmühle)
- Hofmühle
- Bäckermühle
- Damm-Mühle
- Silberhammer
- Nudelmühle
- Tabakmühle
- Schmelzmühle
- Schleifmühle (Glashütte)
[Bearbeiten] Trivia
"Die Wäscherinen am Weißeritzmühlgraben schwatzten so laut, dass der Pfarrer beim Wochengottesdienst (immer freitags und sonnabends) sein eigenes Wort nicht verstand." (auf einer Ausstellungstafel in der Annenkirche)